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TUI, Gulet, Delphin und 1-2-Fly
Alle TUI Veranstaltermarken mit im Boot bei TUI Klimainitiative
Mit Weitsicht für das Klima. Gemeinsam etwas bewegen. |
Mobilität und damit auch das Fliegen ist aus unserer heutigen Lebensweise nicht mehr wegzudenken. Viele Urlaubsreisen könnten ohne den Flug in eine Urlaubsregion überhaupt nicht oder nur sehr erschwert stattfinden.
Auch wenn durch ständige Effizienzverbesserungen der Fluggeräte immer weniger Pro-Kopf-Emissionen erreicht werden, führt die Verbrennung von Kerosin zwangsläufig zu klimawirksamen Emissionen. Ähnliches gilt auch für den Hotelaufenthalt und den Transfer vom Flughafen zum Hotel und zurück. Auch hier werden zusätzliche Emissionen erzeugt.
TUI Österreich möchte gemeinsam mit seinen Kunden und unter Einbeziehung aller seiner Veranstaltermarken TUI, Gulet, Delphin und 1-2-Fly etwas zum Umweltschutz beitragen und so mit Weitsicht Entlastungen des Klimas erreichen. Deshalb können alle TUI Kunden mit ihrer Buchung einen freiwilligen Klimabeitrag leisten. Mit einem Mindestbeitrag von 2 € kompensieren sie einen Teil der CO2-Emissionen, die während ihrer Reise entstehen.
Die gemeinsamen Beiträge fließen in weltweite Klimaprojekte des TUI Kooperationspartners Myclimate. Das erste TUI/Myclimate Klimaschutzprojekt war ein Windenergiepark bei Izmir in der Türkei. Aktuell unterstützen wir ein Kocherprojekt in Kenia. Dieses beeinhaltet die Verbreitung von effizienten Kochern in den ländlichen Regionen im Siaya Gebiet im Westen von Kenia.
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| Wie trägt unser gemeinsamer Beitrag zum Klimaschutz bei? |
Mit einem Beitrag für ein Klimaprojekt
können die CO2-Auswirkungen eines geplanten Fluges oder einer Pauschal-
reise ganz oder teilweise kompensiert werden.
Entsprechend dem geleisteten Beitrag wird der Anteil an CO2-Emissionen, die der Flug oder die Reise verursacht, in TUI/Myclimate Klimaschutzprojekten eingespart, um damit die schädlichen Auswirkungen
auf das Klima auszugleichen.
TUI empfiehlt einen Betrag von mindestens 2 € pro Person. Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, die gesamten CO2-Emissionen zu kompensieren. TUI Deutschland kompensiert ihre Geschäftsreisen mit dem Flugzeug.
Wie hoch die CO2-Emissionen für eine Reise sind, kann mit dem TUI Klimarechner berechnet werden. Hier besteht auch die Möglichkeit, die Emissionen zu kompensieren. Für einen Hin- und Rückflug von Hannover nach Mallorca entstehen beispielsweise ca. 642kg CO2-Emissionen, was einem Kompensationsbetrag von etwa 9,60 Euro entspricht.
Zur Berechnung der Menge an CO2, die während einer Reise emittiert wird, greifen wir auf die Datengrundlage unseres Partners Myclimate zurück.
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| TUI Klimaprojekte |
Es gehört zu den TUI Grundsätzen nach Möglichkeit dort etwas an die Menschen zurück zu geben, wo auch TUI Gäste Urlaub machen.
Deshalb werden die gesammelten Klimabeiträge in Kooperation mit Myclimate in weltweite Klimaschutzprojekte investiert. Die Projekte leisten neben der Reduktion von klimarelevanten Emissionen einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der jeweiligen Region.
Die Projekte entsprechen dem international anerkannten Gold Standard für Klimaschutzprojekte und sind als VER-Projekte angelegt. Als erstes Projekt unterstützen wir mit den gesammelten Beiträgen einen Windenergiepark in der Nähe von Izmir (Türkei).
Windpark Yuntdag (Türkei)
In Izmir, Türkei, unterstützt myclimate den Bau des zweitgrössten Windparks des Landes. Die 17 Windturbinen liefern sauberen Strom für mehr als 300'000 Personen.
Yuntdag WPP ist momentan die zweitgrösste Windanlage in der Türkei und besteht aus 17 Turbinen vom Typ Nordex N90 mit je 2.5 MW Leistung, 90 m Durchmesser und einer Nabenhöhe von 80 m. Die Anlage ist durch ein unterirdisches 34.5 kV Kabel mit einer Unterstation verbunden, wo die Spannung auf 154 kV transformiert und der Strom ins nationale Netz eingespeist wird.
Die Lizenz für die 42.5 MW Windkraftanlage bei Yuntdag wurde im Juni 2004 von EPDK an Innores erteilt. Die 17 Turbinen sind seit Frühling 2008 in Betrieb und produzieren jährlich 160'800 MWh elektrische Energie. Dies reicht aus, um mehr als 300'000 Personen mit erneuerbarer Energie zu versorgen.
In der Türkei wird Strom zu 75 Prozent mit Hilfe fossiler Energieträger produziert. Die Windanlagen produzieren hingegen sauberen und erneuerbaren Strom und helfen mit, das Energiedefizit in der Türkei auf eine umweltfreundliche Art und Weise zu reduzieren. Dadurch lässt sich der Zubau von weiteren thermischen Kraftwerken verhindern. Jährlich können durch das Projekt 100'000 Tonnen CO2 Emissionen eingespart werden.
Der Windpark ist ein VER-Projekt (Verified Emission Reduction) und in der Zertifizierungsphase zum Gold Standard. (Quelle: Myclimate)
Aktuelles Projekt: Effiziente Kocher für die ländliche Bevölkerung im Siaya Gebiet, Kenia
Das Projekt beinhaltet die Verbreitung von effizienten Kochern in den ländlichen Gemeinden im Siaya Gebiet im Westen von Kenia. Haushalte kochen traditionellerweise auf offenen Feuerstellen, wo Feuerholz sehr ineffizient verbrannt wird. Dadurch werden Unmengen an Feuerholz fürs Kochen verbraucht, was massgeblich zur Abholzung der Wälder in diesem Gebiet beiträgt
Die effizienten Kocher werden mit lokal verfügbaren Materialien hergestellt und verbrauchen 40 bis 50 Prozent weniger Holz. Haushalte müssen dadurch weniger Geld und Zeit für die Beschaffung von Feuerholz aufwenden. Zudem können durch den besseren und effizienteren Verbrennungsprozess gesundheitsschädliche Rauchemissionen reduziert und die Luftqualität im Innern der Haushalte verbessert werden.
Das Projekt bildet in den Gemeinden 50 Handwerker in der Produktion und Installation der effizienten Kocher aus. Weitere entscheidende Komponenten des Projektes sind: Aufbau von Darlehensgruppen in den Gemeinden, welche es auch den ärmeren Haushalten ermöglichen einen effizienten Kocher zu kaufen, Schulung der Haushalte in der korrekten Anwendung und im Unterhalt der effizienten Kocher, und Kampagnen zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung zu den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz.
Das Projekt wird durch das lokale kenianische Tembea Jugend Zentrum für Nachhaltige Entwicklung realisiert. In einem ersten Schritt werden 1'500 effiziente Kocher in der Nähe des Ortes Ugunja erstellt. Danach werden weitere folgen: jährlich etwa 7'200 Kocher. Über sieben Jahre sollen somit bis zu 48'000 effiziente Kocher im Siaya Gebiet gebaut werden. (Quelle: Myclimate)
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| Myclimate - The Climate Protection Partnership |
Die schweizerische Non-Profit-Stiftung Myclimate ist 2006 durch den Zusammenschluss des ETH (Technische Hochschule Zürich) Spin-Offs Myclimate und der privaten Initiative CLiPP entstanden, die beide seit 2002 im Klimaschutz tätig sind. Die Stiftung Myclimate - The Climate Protection Partnership unterstützt Projekte, die zur direkten Reduktion von Treibhausgasen führen und ermöglicht dadurch konkreten Klimaschutz. Hierbei setzt Myclimate auf die Förderung von erneuerbaren Energien und effizienten Technologien zur Emissionsreduktion.
Neben der Realisierung von Klimaprojekten und der Berechnung von CO2-Emissionen engagiert sich Myclimate auch verstärkt in Umweltbildungsprojekten und rundet so ihr Angebot ab. Die Klima-
schutzprojekte von Myclimate erfüllen höchste Standards (CDM und/oder Gold Standard) und leisten so zusätzlich zur Reduktion von Treibhausgasen auch einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zum Technologietransfer. Die Stiftung Myclimate zählt weltweit zu den führenden Non-Profit Anbietern von Kompensationsprojekten und ist für die TUI ein verlässlicher, international aufgestellter Partner.
Primäres Ziel von Myclimate ist es mit den gesammelten Geldern Klimaschutzprojekte weltweit zu finanzieren. Durch eigene Aufwände (wie z.B. Personal und Bereitstellung des Klimarechners) entstehen Verwaltungskosten im üblichen Rahmen. Der Anteil dieser Kosten beträgt jährlich nicht mehr als 20% der vereinnahmten Kompensationszahlungen. Myclimate belegt dieses mit seinem Jahresbericht. In einem Ranking der Tufts Climate Initiative (Tufts University, USA) zu internationalen Anbietern von freiwilligen Kompensationsmaßnahmen im Flugverkehr schneidet Myclimate sehr gut ab.
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| TUI Klimarechner |
Der TUI Klimarechner (powered by Myclimate) berechnet für einen Flug die Menge an CO2, die pro Passagier emittiert werden. Die Berechnung basiert auf Verbrauchsdaten des Flugzeugtreibstoffs Kerosin, welche von zwei Referenzflugzeugtypen für Kurz- und Langstrecke erhoben wurden (Typ Boeing 737-400 und Typ Boeing 747-400).
Auf kürzeren Strecken resultiert ein höherer Ausstoß pro Kilometer, weil der Streckenanteil des sehr energieintensiven Start- und Landezyklus höher ist. Weiter wird in der Berechnung berücksichtigt, ob Economy Class, Business Class oder First Class geflogen wird, da mit der unterschiedlichen Bestuhlung weniger Passagiere in Business- und First Class transportiert werden können. Dadurch resultieren dort höhere pro Kopf-Emissionen.
Bei einer Pauschal- oder Einzelplatzbuchung bei TUI findet die Berechnung auf Grundlage der Economy Class statt. Für die Berechnung der Emissionen Ihres Hotelaufenthaltes und eines etwaigen Transfers werden Durchschnittswerte herangezogen. Für den Hotelaufenthalt berechnen wir 30 kg CO2 pro Gast und Übernachtung, für den Transfer in einem TUI Bus 0.11 kg CO2 pro km und Person (bei durchschnittlich 25 km pro Transfer).
Preis der Kompensation pro Tonne CO2
Der Preis zu Reduktion einer Tonne CO2 hängt maßgeblich von der Art der Projekte und der eingesetzten Mittel ab.
Myclimate reduziert mit seinen Klimaschutzprojekten den Ausstoß an Treibhausgasen. Die Projekte werden zu verschiedenen Portfolios zusammengefasst, welche jeweils einen durchschnittlichen Preis für die Reduktion einer Tonne CO2 aufweisen. Die Klimabeiträge der TUI und ihrer Kunden fließen in Projekte, für die ein durchschnittlicher Preis von 15 € pro Tonne CO2 ermittelt wurde.
Mit dem TUI Klimarechner können Sie die CO2-Emissionen Ihrer Reise berechnen und im Anschluss Ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. |
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