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Wir möchten, dass Sie einen schönen Urlaub haben

Informationen zum behindertenfreundlichen Reisen mit TUI

Liebe TUI Kunden,

an dieser Stelle haben wir zahlreiche Informationen zum behindertenfreundlichen Reisen mit TUI zusammengestellt. Sollten Sie weitere Fragen haben oder spezielle Informationen benötigen, wenden Sie sich gern an unser Internet Service Center: 0800 400 202 Mo-Fr: 08-21 Uhr, Sa/So: 10-18 Uhr oder an ein TUI-Reisebüro in Ihrer Nähe.

1.1. Infrastruktur der Urlaubsorte
Die Infrastruktur in den meisten Feriengebieten ist nicht mit der in Deutschland vergleichbar. In Österreich gibt es z.B. in fast allen Großstädten abgeflachte Gehsteige. Von diesen Voraussetzungen kann man in vielen Urlaubsorten nicht immer ausgehen.

1.2. Ärztliche Versorgung
Die Ärztliche Versorgung kann in den Urlaubsgebieten seitens TUI nicht sichergestellt werden. Kontaktadressen von Ärzten, Krankenhäusern und Dialysestationen fragen wir auf Wunsch jedoch gerne im Vorfeld für Sie an. Die einzelnen Absprachen mit den Ärzten und Krankenhäusern muss der Gast vorab selber tätigen.

1.3. Betreuung im Urlaub
Wir empfehlen, dass behinderte Gäste mindestens mit einer persönlichen Begleitperson reisen, die dem behinderten Gast behilflich sein kann. Alleinreisende Behinderte müssen in der Lage sein, ihre Hilfen an allen Stellen selbst zu erfragen oder sich selbstständig zu bewegen. In jedem Urlaubsgebiet gibt es Ansprechpartner, entweder den TUI-Service oder die örtliche Reiseleitung, die Ihnen zur Verfügung stehen. In den Hotels und Ferienanlagen befinden sich TUI-Informationstafeln, die über alles Wichtige Auskunft geben.

1.4. Gepäck am Flughafen
Für den Gepäcktransport vom Gepäckband (Zollgebiet) bei Ankunft im Urlaubsort bis zur Unterkunft gibt es keine Hilfe, die angemeldet werden kann. Daher ist jeder Gast für sein Gepäck verantwortlich. An den Flughäfen stehen Gepäckkarren zur Verfügung. Notwendige Hilfsmittel (medizinisches Gepäck) werden in der Regel kostenlos befördert, sollten aber bei der Fluggesellschaft angemeldet werden.

1.5. Vor dem Urlaub: Reiseberatung und Urlaubsplanung
Reisebüromitarbeiter oder andere Menschen, die noch nicht mit einer Behinderung konfrontiert wurden, wissen möglicherweise nicht, welche speziellen Bedürfnisse behinderte Menschen im Einzelnen haben. Welche Fragen zusätzlich zu einer touristischen Reiseberatung beantwortet werden müssen, um "keine Überraschungen" zu erleben. Bitte sprechen Sie Ihre Wünsche und Anforderungen konkret und offen an. Die Reisebüromitarbeiter und unsere Kollegen aus dem Internet Service-Center beraten Sie gern und helfen in vielen Fragen weiter.

Mallorca, die Türkei oder die Kanarischen Inseln? Das Hotel-Portfolio der TUI bietet zahlreiche behindertenfreundliche Hotels an. Um das für Sie passende Hotel zu finden, hier einige Informationen.

2.1. Unterkunft
Die TUI-Vertragshotels sind nicht behindertengerecht. Deshalb sind Hilfsmittel wie Haltegriffe, höhere Toiletten oder niedrige Schränke, wenn diese erforderlich sind, immer vor Ort anzufragen. Ebenso ist es nicht Standard, dass alle Unterkünfte über eine befahrbare Dusche oder über extra breite Türen verfügen. Dieses und auch andere Wünsche der Kunden, die für die Behinderung notwendig sind, fragen die Kollegen des TUI.at Service Centers oder im TUI-Reisebüro gerne für Sie an. Eine Auswahl an Hotels mit behindertenfreundlichen Einrichtungen finden Sie unter Reisen für Behinderte.

2.2. Barrierefreies Hotel bei TUI
Die Ferienanlage Mar y Sol auf Teneriffa hat sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Mobilität eingerichtet und bietet durch die Servicestation LERO einen speziellen Hilfsmittelverleih (gegen Gebühr) und medizinischen Notfall-Service an (www.lero.net). Anonyme Angebote aus dem Bereich Sparreisen/Best-Price Zimmer etc. können von Rollstuhlfahrern nicht gebucht werden, da die Unterkunft erst im Zielgebiet bei Ankunft von der Reiseleitung zugewiesen wird. Entsprechend erforderliche Vorkehrungen können also nicht sichergestellt werden.

Hotel Mar Y Sol entdecken

2.3. Rampen
Bei angegebenen Rampen muss größtenteils davon ausgegangen werden, dass sie steil und nicht besonders breit sind und ebenso selten Handläufe (Geländer) aufweisen. Aus diesem Grund sind sie meistens nicht ohne Begleitung zu benutzen. Außerdem stehen in vielen Hotels bewegliche Rampen zur Verfügung, die nur auf Anfrage den Stufen angelegt werden.

3.1. Transport von Rollstühlen und medizinischem Gepäck ins Urlaubsland
Die Fluggesellschaften transportieren Rollstühle und medizinisches Gepäck in der Regel kostenfrei. Je nach Flugzeugtyp können hier jedoch Einschränkungen bei Maßen und Gewicht gelten. Auskünfte hierzu erhalten Sie bei der jeweiligen Fluggesellschaft, dem Internet Service Center unter  0800 400 202 Mo-Fr: 08-21 Uhr, Sa/So: 10-18 Uhr oder im Reisebüro mit TUI-Agentur.

3.2. E-Rollstühle - Das müssen Sie beachten
Die Mitnahme von Elektro-Rollstühlen bedarf bei Flugreisen einer besonderen Genehmigung der Fluggesellschaft. Voraussetzung für die Beförderung ist eine Trockenbatterie mit abgeklemmten Polen. Nassbatterien werden von der Fluggesellschaft nicht befördert. Der Elektrorollstuhl und die Batterie müssen vom Reisegast selbst zusammengelegt, bzw. verpackt werden. Das Flughafenpersonal kann keine Hilfestellung leisten. Die Fluggesellschaften empfehlen, aufgrund der bestehenden Haftung, eine Zusatzversicherung abzuschließen, um in einem Schadensfall einer Unterversicherung vorzubeugen. Da ein Elektrorollstuhl nicht in den Transferbussen befördert werden kann, ist in allen Fällen die Anfrage für den Sondertransfer erforderlich. Informationen dazu finden Sie im nächsten Abschnitt unter Sondertransfers.

3.3. Beförderung und Flug
Fluggesellschaften lassen Rollstuhlfahrer und Gäste, die einen Service für die Ein-und Ausstiegshilfe angemeldet haben, als erste den Platz einnehmen und als letzte das Flugzeug verlassen. Sollte es einmal anders erfolgen, obliegt diese Entscheidung der Fluggesellschaft, auf die TUI keinen Einfluss hat. Nähere Informationen dazu erhalten sie direkt über die Fluggesellschaft. Die Mitarbeiter Ihres TUI Reisebüros oder im TUI.at Service Center sind Ihnen auch hierbei gern behilflich.

3.4. Transfers
Der Transfer zur gebuchten Unterbringung erfolgt in der Regel per Bus. Aus Versicherungsgründen ist speziell das Tragen einer behinderten Person Busfahrern, Reiseleitern, etc. nicht erlaubt. Kann der Gast nicht selbständig oder mit seiner Begleitung als Hilfe in den Transferbus einsteigen, kann bei TUI ein Sondertransfer bestellt werden (siehe Sondertransfer). In vielen Urlaubsorten bietet die TUI darüber hinaus TUI Transfers in Limousinen oder Kleinbussen mit Rampen an, um auch hier die Anreise für Sie so bequem wie möglich zu gestallten.

3.5. Sondertransfers
Einen Sondertransfer können Gäste, die einen eigenen Rollstuhl haben, über den Fragebogen für behinderte Reiseteilnehmer anmelden. Die Preise richten sich nach Urlaubsort und Entfernung. Es gibt nicht in allen Zielgebieten diesen Service. Ein Sondertransfer mit Rampe wird ebenfalls nicht in allen Zielgebieten angeboten. Daher ist immer eine Anfrage über das TUI.at Service Center oder ein TUI-Reisebüro notwendig.

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